Chortagebuch


Proben für unser Sommerkonzert am 13. Juli 2018

 

Seit Jahresbeginn proben wir für unser buntes Sommerkonzert. Unsere Chorleiterin studiert mit uns Lieder aus unserem Chorbuch 4 voices von Lorenz Maierhofer ein, die wir noch nicht gesungen haben. Seit Jahresanfang sind drei neue Sängerinnen und Sänger zu unserem Chor gekommen, worüber wir uns sehr freuen. 


Christmette in Bruck bei Alxing am 24.12.2017

 

Ein sehr schöner Abschluss des Chorjahres war wie schon im vorigen Jahr die Mitgestaltung der Christmette in der kleinen Dorfkirche in Bruck bei Alxing. Unter der Leitung von Theresia Rothenaicher sangen wir in kleiner Besetzung die Bauernmesse von Annette Thoma.  


Weihnachtskonzert

am Sonntag, den 17.12.2017 in der Auferstehungskirche in Grafing

 

Die Pastoralmesse in C von Ignaz Reimann, besser bekannt unter dem Namen Christkindlmesse, bildete das Hauptstück unseres Weihnachtskonzertes unter der Leitung von Theresia Rothenaicher.

Als Einleitung des Abends sangen wir das schöne Weihnachtslied „Hoch, tut euch auf“ von Christoph Willibald Gluck. Anschließend erfreute Pius Schuhbaum das Publikum mit drei Orgelimprovisationen. Helma Kandelbinder-Zilk leitete mit Texten zum anschließenden „Dixit Maria“ von Leo Hassler über. Im weiteren erläuterte sie in mehreren kurzen Geschichten die Entstehung des „Christkindls“ als Gabenbringer zum Weihnachtsfest. Mit dem „Transeamus usque Bethlehem“ des Breslauer Komponisten Joseph Schnabel begann der Hauptteil des Konzerts.

Ein eigens für das Konzert zusammengestelltes Orchester begleitete uns dann bei der Christkindlmesse. Solisten aus dem Chor übernahmen die Solostellen. Am Ende des Konzerts erklang gemeinsam mit dem Publikum das Lied „Stille Nacht“.

Wir hatten für dieses Konzert viel geprobt und wurden am Ende mit reichlich Beifall aus dem Publikum belohnt. Die Befürchtung mancher Chormitglieder, wir würden wegen ein Parallelveranstaltung zu wenig Zuhörer haben, erwies sich als unbegründet, die Kirche war voll besetzt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle unserer Chorleiterin Theresia Rothenaicher, allen Mitwirkenden und unserem Publikum.  


Teilnahme am Totengedenken zum Volkstrauertag am 19.11.2017

 

Auf Einladung der Stadt beteiligten wir uns auch heuer wieder mit einer Fahnenabordnung und weiteren Chormitgliedern am Totengedenken der Stadt Grafing. Wir möchten auch außerhalb unserer Konzerte als Verein in der Öffentlichkeit präsent sein.  


Chorausflug am 23.07.2017 nach Nürnberg

 

Unser Chorausflug am Sonntag den 23. Juli führte uns diesmal in die schöne Stadt Nürn­berg. Zahlreiche Chormitglieder und Gäste hatten sich für den Ausflug angemeldet, und so fuhren wir im voll besetzten Bus um 7:00 Uhr früh los. Auf der Anfahrt war es noch ziem­lich ruhig im Bus, viele waren wohl noch etwas müde.

In Nürnberg angekommen, erwarte­ten uns zwei Stadtführerinnen und wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Als erstes be­sichtigten wir die schöne Altstadt mit dem Rathaus, dem Dürerhaus, den zahlreichen beeindruckenden Kirchen und alten Bürgerhäusern im Fachwerkstil oder rotem Sandstein. Nach dem Mittagsessen im „Bratwurst Röslein“ ging es frisch gestärkt zur mächtigen Kaiserburg. Diese war im Mittelalter eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen, in der die jeweiligen Herrscher mit Gefolge mehrmals im Jahr Hof hielten. Von der imposanten Burganlage hatten wir einen herrlichen Blick über die ganzen Stadt. Im Inneren besichtigten wir das Museum und die romanische Kaiserkapelle. Nach der Besichtigung ließen wir uns im Garten des „Hexenhäusle“, einer urigen Gaststätte, Kaffee und Kuchen schmecken. Gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken ging es auch schon wieder in Richtung Heimat. Allen Organisatoren der Reise, besonders Horst Steuer,  sei gedankt für diesen wunderschönen Ausflug.


Sommerkonzert 2017

Wo man singt.....da lass dich ruhig nieder 

Ein gemütlicher Sommerabend zum Zuhören und Mitsingen

 

dies war der Titel unseres Sommerkonzerts, das am 25.Juni 2017 stattfand. Ort der Veranstaltung war diesmal nicht die Bücherei sondern der katholische Pfarrsaal. Zu unserer Freude war er voll besetzt und das Konzert fand großen Anklang. Im ersten Teil sangen wir unter anderem  die Lieder „Audite Silete“ von Michael Praetorius, „Your shining eyes“ vom Thomas Bateson und die „Bouree aus der Lautensuite“ von Joh. Seb. Bach. Einige Sänger und Sängerinnen aus dem Chor sprachen zu den Liedern erläuternde Texte. Das Publikum durfte bei den Stücken „Es tönen die Lieder“, „Sah ein Knab ein Röslein stehn“ und „Freude schöner Götterfunken“ mitsingen. Die gemeinsam gesungene mexikanische Volksweise „Un poquito cantas“ machte allen großen Spaß. Unsere Chorleiterin begleitete viele Stücke auch mit Klavier und Akkordeon und unser Chormitglied Wilma Steuer lockerte das Programm mit teils heiteren, teils besinnlichen Texten auf. Nach „Alles schweiget“ von Joseph Haydn kam der bayerische Teil des Konzertes mit „Heast as net“ von Lorenz Maierhofer,  „Hintn bei der Stadltür“ von Josef Eberwein, „Da wampat Gust“ und „Da Kaisa liabt sei Landl“ und weitere Volksweisen. Gemeinsam mit dem Publikum erklang der  „Alpera“, „Fein sein, beinander bleibn“ und als Abschluss „Kimmt schee hoamli die Nacht“ von Wastl Fandler. Nach einer Zugabe und dem begeistertem Applaus des Publikums ging es hinaus in den schönen Sommerabend.                                                                                


Gemeinschaftskonzert 

 mit dem Chorverband Münchener Osten e.V.

 

Am Samstag, den 13. Mai 2017 beteiligten wir uns am Gemeinschaftskonzert unseres Chorverbandes Region Münchener Osten in Haar. Unter dem Titel „A cappella  Sommer Cocktail“ stellten wir uns mit weiteren vier Chören aus dem Chorverband dem fachkundigen Publikum vor. 

 

Eröffnet wurde der Abend von der Chorvereinigung Haar mit schwungvollen Jazz- und Swingstücken. Im Anschluss zeigte der Chor- und Orchesterverein Glonn sein Können mit Liedern von Dvorak und Brahms.  Der Chor Isarsingkreis, die Kärntner Boarischen erfreute das Publikum mit Liedern aus Kärnten, Russland, Slowenien und Kroatien Anschließend kam unser Einsatz mit „Audite silete“, „Io ti voria“, „Your Shining Eyes“ und der „Bourrée aus der Lautensuite“. Der Coro Azzalinga Aßling beendete den ersten Teil des Konzertes mit schwedischen Weisen. 

 

Nach der Pause hatten sich alle Chöre gut in der ungewohnten Umgebung eingesungen und gaben ihr bestes. Die Lieder „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ von Chor- und Orchesterverein Glonn, „Wann du durchgehst durchs Tal“ von den Kärtner Boarischen, „Alles nur geklaut“ durch unseren Chor, „El condor pasa“ vom Coro Azzalinga und „Swinging Anna Magdalena“von der Chorvereinigung Haar, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, begeisterten das Publikum. 

 

Für unseren Chor und unsere Chorleiterin Theresia Rothenaicher war das gemeinschaftliche Konzert eine gute Erfahrung, wir konnten uns mit den anderen Chören vergleichen und Anregungen für unsere eigenen Konzerte mit nach Hause nehmen.


Jahreshauptversammlung

am 14. März 2017 im Gasthof Kastenwirt 

 

Zahlreiche Mitglieder waren zur diesjährigen Jahreshauptversammlung gekommen. Die 

1. Vorsitzende Maria Grabmeier konnte über ein erfolgreiches Chorjahr 2016 mit zwei Kon­zerten berichten. Zusätzlich beteiligte sich der Chor bei der Vereinsmesse in Grafing mit einem Gesangsauftritt und einem Messestand. Den Abschluss der Aktivitäten bildete die Teilnahme bei der Christmette in Bruck, bei der die Deutsche Bauernmesse gesungen wurde. Auch der gesellige Teil kam im Chor nicht zu kurz: Der zweitägigen Chorausflug zu den Luisenburgfestspielen in Wunsiedel und nach Franzensbad in Tschechien war ein großer Erfolg. Die 1. Vorsitzende dankte der Chorleiterin Theresia Rothenaicher für die gute und engagierte Arbeit mit dem Chor sowie allen anderen Chormitgliedern, die sich in besonderer Weise um den Chor verdient gemacht hatten. 

 

Die Chorleiterin Theresia Rothenaicher berichtete von der Erneuerung des Sängerstam­mes im Chor und von der Stellung des Chores im Chorverband Münchener Osten e.V., bei dem die Liedertafel als einziger Chor bayerisches und alpenländisches Liedgut im Reper­toire hat. Besonders wichtig sei ihr, bei den Sängern die Motivation zu steigern, professio­nell zu arbeiten und die Freude am Singen zu erhalten.

 

Der Kassenführer Bernhard Rabsch konnte über das positive Geschäftsjahr 2016 berich­ten, nicht zuletzt durch die zahlreichen Sponsoren, die den Verein unterstützen. Bei der anschließenden Entlastung hoben die beiden Revisoren die sehr ordentlich und übersicht­lich geführten Bücher ausdrücklich hervor. Im Anschluss wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

 

Anschließend wurden die Chormitglieder Traudi Albert und Hermann Rothenaicher für über 30-jähriges Singen in einem Chor mit der Ehrennadel in Gold geehrt.

 

Patricia Brum wurde für die ausgeschiedene Sonja Parakenings einstimmig zur zweiten Beisitzerin gewählt.

 

In der Vorschau auf das Jahr 2017 erläuterte Maria Grabmeier den Umzug des Notende­pots in das Haus der Vereine im Kirmaiergebäude, sowie die Verlegung der Proben in das Gebäude der Musikschule in Grafing-Haidling. Die Räumlichkeiten werden von der Stadt Grafing kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Umzug bedeutet in beiden Fällen eine Ver­besserung der räumlichen Situation für den Chor. 

 

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine von Christian Seelig und Bernhard Rabsch vorbereite Tonbildschau über die Ereignisse des vergangenen Jahres.


Alpenländisches Adventsingen

am Sonntag, den 4. Dezember 2016 in der Auferstehungskirche in Grafing

 

„Wie der Prophet Balaam geweissaget hat“, mit diesem Lied begannen wir um 17:00 Uhr unser Adventsingen in der voll besetzen Kirche. Zur Einstimmung hatte vorher der Organist Franz Mlnarschik auf der Orgel die Pastorella in C von F.-X. Brixi aus dem 18. Jahrhundert und das Duo Markus und Sepp Krammer auf Zither und Gitarre die „Schlossweberweis“ gespielt. 

 

Markus Krammer, Kreisheimatpfleger aus Ebersberg und aktiver Musiker, der weit über den Landkreis hinaus bekannt ist, war mit seiner Zither prominenter Solist dieses Abends. Zusammen mit seinem Bruder Sepp Krammer (Gitarre) leitete er zwischen den einzelnen Gesangsvorträgen über und spielte ausschließlich eigene Kompositionen vor, z.B. Turmuhrweis', Egglburger Bauern-menuett, Seeoner Marienweis...

 

Franz Mlnarschik an der Orgel setzte mit Kompositionen von Josef Haydn, wie „ Andante und Allegro aus "Flötenuhrstücke" und mit dem "Graduale"aus der Sachranger Notensammlung quasi einen musikalischen Kontrapunkt zur Volksmusik. 

 

Im ersten Teil des Abends sangen wir Advents- und Weihnachtslieder aus dem bayerischen und österreichischen Raum sowie Lieder aus dem Weihnachtsoratorium von Hans Berger in wechselnden Besetzungen als gemischter Chor, Frauenchor, Dreigesang und mit Sopransolo.

 

Das Hauptstück des Abends bildete die „Deutsche Bauernmesse“ von Annette Thoma. Kurzweilig und interessant erläuterte Helma Kandelbinder die Lebensdaten und Geschichten dieser Frau, die sich um die Einführung eines Kirchengesanges in deutscher Sprache verdient gemacht hatte. Markus Krammer erzählte humorvoll und unterhaltsam Geschichten um diese Messe, als sie erstmals im Ebersberger Raum aufgeführt wurde.

 

Trotz der Länge von 1 ¾ Stunden lauschte das Publikum konzentriert bis zum Schluss und spendete reichlich Beifall. Stimmungsvoll klang das Konzert mit dem Andachtsjodler unter Beteiligung der Zuhörer aus.

 

Unserer Chorleiterin Theresia Rothenaicher gilt ein großer Dank für die abwechslungsreiche Gestaltung dieses schönen Konzerts. Ein großes Dankeschön auch allen Mitwirkenden und unserem Publikum. 


2. Grafinger Vereinsmesse

am Sonntag, den 27. November 2016 in der Stadthalle Grafing

 

Am 1. Adventsonntag, der in diesem Jahr schon auf den 27. November fiel, beteiligten wir uns an der Grafinger Vereinsmesse mit einem Stand und einem musikalischen Auftritt. Unsere von Patricia Brum gestalteten neuen Werbeflyer waren rechtzeitig fertig geworden, ebenso die Plakate und Flyer  für unser alpenländisches Adventsingen. 

 

Mehrere Chormitglieder beteiligten sich tatkräftig an der Dekoration unseres Messestandes mit Informationen über unseren Chor und unser Chorleben. Der Stand wurde in wechselnden Schichten immer von zwei Personen betreut. Dabei verteilten wir die neuen Flyer. Zudem verschenkten wir alte Bücher aus unserem Notenbestand, für die wir keine Verwendung mehr haben. Um 16:00 Uhr fand dann unser kurzer Auftritt auf der Bühne statt, bei dem wir mehre Adventslieder sangen. Unser Gesang kam leider aufgrund des hohen Lärmpegels in der Stadthalle nicht so zur Geltung, wie wir es uns eigentlich erhofft hatten.

 

Wir konnten bei dieser Gelegenheit auch die anderen Messestände besuchen und bekamen dadurch auch Informationen über andere Vereine in Grafing. Kurzum ist diese Vereinsmesse eine gute Sache, die den Grafinger Bürgern, insbesondere auch den Neubürgern die verschiedenen Vereine näher bringen kann. 


Teilnahme am Totengedenken zum Volkstrauertag

 

Am Samstag, den 12. November 2016 abends folgten wir der Einladung der Stadt Grafing und beteiligten uns mit einer Fahnenabordnung am Totengedenken. Wir zogen mit vielen anderen Grafinger Vereinen vom Marktplatz zur Kirche. Nach dem Gottesdienst und Ehrung am Kriegerdenkmal gingen wir alle in einer Lichterprozession zum Marktplatz. Der Marktplatz war unbeleuchtet und nur von Kerzen und Fackeln stimmungsvoll erhellt und es war sehr kalt. Unsere  1. Bürgermeisterin Angelika Obermayr hielt eine Rede, in der sie auch Briefe von gefallenen Soldaten vorlas. Dies verdeutlichte die Grausamkeit und Sinnlosigkeit von Kriegen. Anschließend spielte die Stadtkapelle und es wurde gemeinsam gesungen, zuletzt die Bayernhymne. Anschließend waren wir im Gasthof Kastenwirt eingeladen und konnten uns wieder aufwärmen. Zu erwähnen ist noch, dass unsere Fahne, oder besser gesagt, Standarte aus dem Jahr 1905 stammt und somit schon 111 Jahre alt ist.


Chorausflug am 30. / 31. Juli 2016

nach Wunsiedel zu den Luisenburgfestspielen

 

Bei bestem Sommerwetter starteten wir am Samstag Morgen mit dem Bus in Grafing in Richtung Fichtelgebirge zu unserem 2-tägigen Chorausflug. Geplant war an diesem Tag die Besichtigung  der Klosterbibliothek Waldsassen, der Besuch der Dreifaltigkeitskirche Kappl und abends als Höhepunkt der Besuch der Aufführung des Musicals „Cats“ von Andrew Lloyd Webber auf der Felsenbühne in Wunsiedel. 

 

Bei einer kurzen Zwischenpause auf einem Rastplatz wurden alle Teilnehmer vom Chor mit Wienern und Brezn sowie von Wilma Steuer mit selbstgebackenen Plätzchen verköstigt. Der Busunternehmer spendierte uns den Kaffee dazu. Anschließend fuhren wir weiter nach Waldsassen. Die beeindruckende Klosterbibliothek durften wir nur mit übergroßen Pantoffeln betreten, die zu diesem Zweck extra bereitstanden. In der Dreifaltigkeitskirche Kappl, einem wunderbaren barocken Rundbau aus dem 17. Jahrhundert sangen wir mehrere Marien- und Kirchenlieder. 

 

Nach dem Bezug unseres ruhigen Hotels in Fichtelberg starteten wir abends mit dem Bus nach Wunsiedel. Die Felsenbühne war sehr beeindruckend und das Musical zog alle in seinen Bann. Fasziniert schauten wir den als Katzen verkleideten Sängern und Schauspielern bei ihren artistischen und in oft atemberaubenden Tempo ausgeführten Darbietungen zu und lauschten dem Gesang und der Musik. Das Lied „Memory“  der Katze Grizabella verschaffte uns richtige Gänsehaut.

 

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter zur historischen Stadt  Franzensbad in Tschechien, wo wir die wundervoll restaurierten Gebäude bewundern konnten.  

Zurück fuhren wir über Regensburg, wo noch mal eine Kaffeepause eingelegt wurde. Leider regnete es, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein wundervolles Wochenende mit vielen neuen Eindrücken. Unserem Organisator und Mitglied Horst Steuer ein großes Dankeschön!


Die Mühe hat sich gelohnt!

„ Ein Sommernachtstraum ... nicht nur von Shakespeare“ war das Motto unseres Sommerkonzertes am Freitag, den 24. Juni 2016 in der Stadtbücherei Grafing.

Zu dem Thema Liebe, Lust und Leidenschaft haben wir uns unter der Leitung unserer Chorleiterin Theresia Rothenaicher in vielen Probenstunden ein neues und abwechslungsreiches Repertoire erarbeitet.

Auf dem Programm standen, um nur einige Beispiele zu nennen: „Audite Silete“ von M. Praetorius, „Mit Lieb bin ich umfangen“ v. J. Steuerlein, „Hexenlied“ von F. Mendelssohn-Bartholdy und „Das ist alles nur geklaut“ von den Prinzen. Aus unserem neuen Chorbuch von Stefan Kalmer sangen wir die Kanons „Musik with her silversound“ und „2 loves“ nach Texten von W. Shakespeare.

Unser Chormitglied Helma Kandelbinder verband mit ihren interessanten und humorigen Texten über William Shakespeare die verschiedenen Chorsätze zu einem Gesamtwerk.

Gemeinsam mit dem Publikum sangen wir den Kanon „Hörst du, wie die Brunnen rauschen“ nach einem Text von Clemens von Brentano und das Lied „Abendrot leuchtet“ von Edward Elgar. Mit dem Chorstück „Irish blessing“ beendeten wir das Konzert. Unser Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus. 


Jahreshauptversammlung

am 08. März 2016 im Gasthof Kastenwirt

 

Zahlreiche Mitglieder waren zur Hauptversammlung erschienen. Die 1. Vorsitzende Maria Grabmeier konnte über ein erfolgreiches Chorjahr mit drei Konzerten und einen gemeinsamen Chorausflug berichten: Sie dankte der Chorleiterin Theresia Rothenaicher für die gute Arbeit mit dem Chor. Im anschließenden Bericht der Chorleiterin war von einem Wandel im Chor zu hören. Er hat sich sowohl in seiner Qualität als auch im Repertoire weiterentwickelt.

Unser Chormitglied Patricia Brum hat eine neue Homepage gestaltet, was von allem mit großem Applaus gewürdigt wurde. 

Der 1. Kassenführer Bernhard Rabsch stellte die Zahlen der Bilanz des vergangenen Jahres vor und berichtete über das Projekt Sponsorenwerbung.

Der 1. Kassenprüfer Christian Seelig stellte die korrekte Kassenführung fest und lobte die vorbildliche Führung. Im Anschluss wurde die Jahresabrechnung einstimmig genehmigt und der Vorstand entlastet. 

Zum Schluss wurden viele aktive und passive Mitglieder geehrt. Die aktiven Mitglieder erhielten eine silberne oder goldene Ehrennadel vom Bayerischen Sängerbund für über 20-jährige bzw. über 30-jährige Mitgliedschaft in einem Chor. Die passiven Mitglieder erhielten Urkunden für 50-jährige, 60-jährige, 65-jährige und 70-jährige  Mitgliedschaft- bei der Liedertafel.  Die Chorleiterin Theresia Rothenaicher erhielt die Ehrennadel in Silber mit Urkunde vom Deutschen Chorverband für über 25-jährige Chorleitertätigkeit. Als höchste Auszeichnung erhielt Max Oswald vom Deutschen Chorverband die Ehrennadel in Gold mit Urkunde für 60-jährige aktive Mitgliedschaft im Chor sowie die silberne Stimmgabel für seine Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Chores über 24 Jahre sowie für besondere Dienste um den Chor. 

Mit einem Gruppenfoto der Jubilare wurde die Jahreshauptversammlung beendet.


Adventskonzert Psallite

Chor- und Harfenmusik zur Weihnachtszeit

 

Am Samstag, den 19.12.2015 fand unter der Leitung von Theresia Rothenaicher in der evangelischen Auferstehungskirche in Grafing unser Adventskonzert statt. Unter dem Titel „Psallite, Chor- und Harfenmusik zur Weihnachtszeit“, sangen wir mehrstimmige Chorsätze bekannter Weihnachtslieder wie “Tochter Zion”, “Hoch tut Euch auf”, “Es ist ein Ros` entsprungen” und “Psallite, unigenito”, um nur einige zu nennen. Die Moderation übernahm, wie auch schon in vielen Konzerten vorher, Helma Kandlbinder mit humorigen und erläuternden Texten zu den vorgetragenen Liedern. Die weit über Grafing hinaus bekannte Harfenistin Anna Augenstein umrahmte das Konzert mit meisterlichen Zwischenspielen auf ihrer Harfe und bezauberte die Zuhörer. Beim Lied „O Tannenbaum“ war auch das Publikum zum Mitsingen eingeladen. Im letzten Teil des Konzertes erklangen die Lieder „Lass erschallen die Posaune“, „Ein Kind ist uns geboren heut“; „Gloria“, und „Sehet den Stern“ aus dem alpenländischen Weihnachtsoratorium von Hans Berger. Zum stimmungsvollen Ausklang sangen erst die Solisten und anschließend der Chor und das Publikum den beliebten „Adventjodler“ von Lorenz Maierhofer. Es war ein gelungener Abend und das Publikum spendete reichlich Beifall. 

Im Anschluss an das Konzert fand in einer Grafinger Gaststätte die Weihnachtsfeier des Chores statt, bei der man sich in fröhlicher Runde austauschen und sich gemeinsam über den Erfolg freuen konnte.


Konzert am 18.10.2015 in der Kirche in Alxing

Gemeinsam mit dem Moosacher Kirchenchor St. Bartholomäus führten wir am Sonntag, den 18.10.2015 unter der Leitung von Theresia Rothenaicher in der Kirche St. Michael in Alxing die Nicolaimesse von Joseph Haydn auf. Anlass für das Konzert war das 25-jährige Chorjubiläum des Moosacher Kirchenchores. Unsere Chorleiterin bezeichnete das Konzert als „Konzert von Freunden für Freunde“ und hatte dazu als Solisten frühere Studienfreunde und gefragte Solisten aus dem Landkreis eingeladen: Prof. Dr. Alfons Brandl (Tenor), Heinz Dauhrer (Jazztrompeter), Jella Mährle (Sopran), Elisabeth Reinwald (Alt) und Klaus Reiter (Bass).  

Den Anfang bildete das „Concerto Etienne Roger“ 188 von G. Corelli für Trompete, Streichorchester und Continuo. Im Anschluss folgte das „Alma dei creatoris“von W.A. Mozart für Soli, Chor und Streichorchester. Den Abschluss und Höhepunkt bildete die Missa Sancti Nikolai von Joseph Haydn für Soli, Chor und Orchester. 

Wir freuten uns über das gelungene Konzert. Es war ein unvergesslicher Abend und das Publikum spendete reichlich Beifall. 


Chorausflug der Liedertafel Grafing

am Sonntag, den 27.09.2015 an die bayrische Donau

 

Unser Chorausflug führte uns bei gutem Wetter diesmal mit dem Bus zur berühmten Benediktinerabtei Kloster Weltenburg an der Donauenge. In der wunderschönen barocken Klosterkirche, entworfen und gestaltet von den Gebrüdern Asam, bot sich die Gelegenheit, einige Lieder zu singen. Nach einem Frühschoppen in der Klosterschenke ging es mit dem Schiff vorbei an Felsformationen durch den sehenswerten Donaudurchbruch nach Kelheim. Dort besuchten wir die Befreiungshalle, von deren Stufen sich ein herrlicher Blick in die Landschaft bot. 

Nach dem Mittagessen in Kelheim fuhren wir mit dem Bus weiter nach Abensberg zur Brauereibesichtigung der sehenswerten „Kuchelbauer´s Bierwelt“´. Anschließend bestiegen wir noch den bekannten „Hundertwasserturm“, erdacht und geplant vom berühmten Künstler Friedensreich Hundertwasser. Dieser hat die Fertigstellung seines Werkes nicht mehr erlebt, er starb im Jahr 2000. Der Besitzer der Brauerei, Leonhard. Salleck ließ den Turm vom Architekten Peter Pelikan errichten und fertigstellen. Der 34,19 m hohe Turm, ursprünglich war er 70 m hoch geplant, ragt in seiner außergewöhnlichen Buntheit und Formgebung weit in die Landschaft.

Zum Abschluss schmeckte uns noch eine Turmweisse vom Kuchlbauer, danach brachte der Bus wieder alle wohlbehalten nach Hause. 


Sommerkonzert am 26.06.2015 in der Stadtbücherei

Die linden Lüfte… (wir zitieren die Pressestimmen!)

Was für ein Abend! In der vollbesetzten Bücherei gab die Liedertafel wiederum ein eindreiviertelstündiges Konzert der Sonderklasse.  Die Erwartungen der Zuhörer waren hoch, sonst wären zu diesem Termin mit den vielfältigen Parallelveranstaltungen in Grafing und Umland nicht so viele Liedbegeisterte gekommen. Und sie wurden fürwahr nicht enttäuscht!
Thema war diesmal das Liedgut der Romantik mit Schwerpunkt auf die  Dichtungen und Vertonungen von Friedrich Silcher, Franz Schubert und auch zwei bei uns weniger bekannten Lieder schwedischer Herkunft.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die neue Vorsitzende, Maria Grabmeier, übernahm die Moderation des Abends die frühere Vorsitzende Helma Kandlbinder. Mit vielen Anekdoten und Geschichten aus dem Leben und der Zeit begeistert sie die Zuhörer für den hochmusikalischen, hochdekorierten und dennoch stets bescheidenen Musiker  Friedrich Silcher, Freund und Verehrer von Franz Schubert, nichtakademischer Musikprofessor in Tübingen, später in Stuttgart.
Seine wunderschönen Lieder mit gehaltvollen Texten und eingängigen Melodien gingen und gehen noch heute um die Welt und werden in Japan ebenso gerne gesungen wie in Amerika. Bei der Liedertafel standen sie Freitag abend auf dem Programm und führten in die Zeit um die Wende zum 19. Jahrhundert, als damals wie heute der Wunsch nach Frieden, Freiheit und einer heilen Umwelt die Menschen bewegten, was bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat: „Ach du klarblauer Himmel, möchte ans Herz dich gleich drücken… „ oder „Es löscht das Meer die Sonne aus…“. Aufgeteilt in Frauen- und Männerchor wurde " Ein Bursch’ und ein Mägdlein" bevor auch die Zuhörer mit in das Lied: „Wenn alle Brünnlein fließen“  einstimmen durften. Als reiner Männerchor erklang „Ein Jäger aus Kurpfalz“, „In einem Kühlen Grunde“ und das liebliche „Ännchen von Tharau“. Manche glaubten auch die Textvariante „s’Reserl von Moosach…“ gehört zu haben.
Dann ein kurzer Ausflug in eine Schubertiade. Mit der Balettmusik aus „Rosamunde“  erfreute Franz Mlnarschik am Klavier die Zuhörer, um danach die Dirigentin Theresia Rothenaicher als Solistin mit dem Mottolied: „Die linden Lüfte“ zu begleiten.
Ein weiteres Mal konnte man Theresia Rothenaicher begleitet von Franz Mlnarschik am Klavier mit dem bekannten Lied  „So nimm denn meine Hände…“ hören. Danach brillierte der Chor mit der Schubert’schen Chordichtung „An die Sonne“, was die Zuhörer mit einem anhaltenden Applaus quittierten. Wieder zurück zu Silcher erinnerte der Chor mit dem Lied „In vino veritas“, das Silcher auch als lebenslustiger Musikdirektor an der Universität Tübingen und später in Stuttgart seine Studenten zu begeistern wußte. Irgendwie konnte auch die Liedertafel den Zuhörern vermitteln, das Singen durchaus keine trockene Angelegenheit sein muß, denn die  Vorsänger prosteten wohlgemut der Corona mit gefüllten Weisweinpokalen zu. Bei dem weltweit bekanntesten Lied: „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“ sang der ganze Saal begeistert mit, ehe der Abend  mit „der Mond ist aufgegangen“  und „Ade zur guten Nacht“ ausklang.

Ein gelungenes abwechslungsreiches Konzert, ein gelungenes Konzept bei dem in stets abwechselnder Besetzung die Liedertafel als Männerchor, Frauenchor, Sologesang und Instrumentalvortrag, Männerviergesang und Frauendreigesang auftrat, kurz: ein unvergeßlicher Abend.


Die Liedertafel hat einen neuen Vorstand

Auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag, dem 3. März 2015, 19:00-22:00 im Cafe "Glashaus", konnte der Vorsitzende über ein sehr positives Vereinsjahr 2014 den zahlreich erschienen aktiven und einigen passiven Mitgliedern berichten. Neue aktive Mitglieder beleben und verjüngen den Verein, die Kassenlage ist ausgeglichen und die musikalische Leistung der Chorleiterin begeistert noch immer Aktive wie die Zuhörer. Die Mitglieder dankten dem Vorstand  und der Chorleitung für die ausgezeichnete und harmonische Vereinsarbeit. Nach nunmehr 12 Jahren Amtszeit mit der gleichen Vorstandsmannschaft, traten (bis auf 2) alle Vorstände nicht mehr als Kandidaten zur Neuwahl an. In geradezu mustergültiger, rekordverdächtiger Zeit von nur 15 Minuten wurden 10 neue Vorstände für die neue Wahlperiode von 4 Jahren jeweils einstimmig gewählt. Hier hat sich deutlich gezeigt: einen solchen Verein wie die Liedertafel führen zu dürfen, macht Spaß und ist höchst attraktiv! Wir wünschen dem neuen Vorstand unter Maria Grabmeier und Bertina Pannen-Baller viel Erfolg!


Adventskonzert am 21.12.14 in der Evang. Kirche

"Lass´ erschallen die Posaune" Dieses Motto erwartet man nicht unbedingt bei einem Gesangskonzert, aber das Lied mit diesem Titel war einer der Höhepunkte des Adventsingens der Liedertafel, die heuer zum 12. Mal unter ihrer rührigen Dirigentin Theresia Rothenaicher mit diesem schon traditionellen Konzert wieder ihr Publikum begeistern konnte. Wie sehr die Liedertafel in Grafing zu Hause ist, bewiesen die vielen Zuhörer, die am letzten Samstag vor Weihnachten in die evangelische Kirche kamen, um sich wieder von ihrer Liedertafel verzaubern zu lassen, trotz der zahlreichen Konkurrenzveranstaltungen. Dieses Mal bot die Liedertafel ein rein musikalisches Konzert, ohne Wortbeiträge wie in den früheren Jahren und die Zuhörer waren gefangen und fasziniert, wenn der Chor aufgeteilt in verschiedene Gesangesgruppen: mal als Männerchor, Frauenchor, Gemischten Chor, Dreigesangesgruppe oder auch mit Solosängern fast das gesamte Alpenländische Weihnachtsoratorium des Alpenländischen Volksmusikers und Komponisten Hans Berger aus Oberaudorf (bei Kufstein) gekonnt vortrug. Immer wieder wurde gewechselt zwischen Gesang- und Musikvortrag durch ein Flöten-Trio (T.Rothenaicher, E.Reinwald, R.Hofmann) oder die Steinseer Feiertagsmusi mit Hackbrett, Gitarre, Baßgeige, Keyboard (T. Rothenaicher, H.Rothenaicher, A.Bock, R.Hofmann). Nach dem Konzert fanden sich alle SängerInnen und Angehörige im "Glashaus" zur Weihnachtsfeier zusammen.


Chorausflug am 12.10.2014 nach Salzburg

Es war trübe und nebelig, als wir in Grafing Bahnhof in den Meridian einstiegen (Schirm und Regenmantel dabei), aber kaum näherten wir uns dem Chiemsee, kam schon die Sonne heraus und bescherte uns einen einzigartig schönen Sommertag. Vom Bahnhof weg bekamen wir eine Stadtführung mit kurzweiligen humorvollen Erläuterungen  über die Neubauten im Bahnhofsviertel, das noch in den letzten Kriegstagen bombardiert wurde. Dann ging es durch den Mirabellengarten, der uns in herbstlicher Pracht begrüßte direkt in die Altstadt, vorbei an den Wohn- und Wirkungsorten der Familie Mozart. Endlich haben wir den richtigen Namen vom Wolfgang Amadeus (*1756-1791) erfahren: Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus (=Gottlieb) und auch, daß seine Todesursache nicht etwa Vergiften (womöglich noch durch die Freimaurer) war, sondern ganz profan, die Folge einer Streptokokken-Infektion (nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, dumm nur, daß man seine Knochen bis heute nicht eindeutig zuordnen kann). Dann noch ein seltener Glücksfall: die Kollegien-(Universitätskirche)-Kirche war zufällig offen, so daß wir noch ungeplant eine Führung durch dieses prächtige Bauwerk erhielten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es dann je nach Gusto durch Salzburg,  auf die Festung, in die Altstadt (wo gerade ein Bauernmarkt einlud) oder in die Biergarten der Salzburger Augustinerbrauerei. Das Wetter war eigentlich viel zu schön für Museen und Ausstellungen. Die meisten wollten noch mal nach Salzburg fahren, versprochen...!


Sommerkonzert am 25.07.14 im Kath. Pfarrsaal

Freitag abend ein Konzert anzusetzen, ist sehr gewagt. Aber die vielen Zuhörer im kath. Pfarrsaal bewiesen, daß der Termin nicht besser sein konnte. Dafür wurden sie auch alle bestens belohnt. Zum ersten Mal trat eine Kindergruppe mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Grundschule Grafing unter der Leitung von Eva Mrosek auf mit einem Singspiel nach Texten von J. Krüss: "vom Wecker im Walde". Die Kinder begeisterten alle mit ihrer text- und rhythmussicheren Choreographie und ernteten verdient langanhaltenden Applaus.

Der Chor der Liedertafel, moderiert von der 2. Vorsitzenden Helma Kandlbinder, bot launige Lieder und Kanons zu Gedichten und Geschichten von und zu Wilhelm Busch. Als besonderes Bonbon konnte die Dirigentin der Liedertafel Theresia Rothenaicher den renommierten Tenor Helmut Kulicke gewinnen, der mit Bravourarien aus Opern und Operetten die Zuhörer verwöhnte.


Chorausflug 22.9.2013 nach Valley und FLM Glentleiten

Schwierig, schwierig, einen Termin für den Chorausflug zu finden. Den einen ist er zu früh, den anderen.... Jetzt haben wir den Termin genau auf die erste Woche nach den Großen Ferien gelegt, so daß wenigstens die Hälfte der aktiven Sänger mitgefahren sind. Das Wetter war traumhaft schön, die Bundestagswahl erledigt und die Stimmung schon freudig als wir gegen 10:00 Uhr im Orgelmuseum in Valley vom Gründer und Eigentümer, Dr. Sixtus Lampl aufs herzlichste empfangen wurden. In einem äußerst interessanten Vortrag, mit Filmeinblendungen wurde uns die Geschichte des Orgelbaus vorgestellt, der durch seine Einführung im Deutschen Reich Römischer Nationen um 760 unter Pippin III (gen. "dem Jüngeren",Vater  Karls des Großen) seinen Anfang im Dom zu Aachen nahm. Dorthin kam die von Kaiser Konstantin Kopronymos als Dankeschön zugedachte Orgel für die Rückgabe der zuvor von den Langobarden besetzten italienischen Gebiete, die sog. "pippinische Schenkung" (heute das Gebiet des Kirchenstaates). Dieses Instrument war quasi die Geburtshilfe der abendländischen-christlichen Musik, aus der sich die heute bekannte westliche Musik entwickelt hat. Die Orgel, die von Mozart als die "Königin der Instrumente" bezeichnet wurde, ist das Gerät in dem bis heute bis zu ca.. 25.000 Patente vereinigt wurden, von der Luftführung, über Pfeiffengestaltung bis zur Tastatur- und Registersteuerung. Viel zu kurz war die Führung für Interessierte, die durch Vorspielen an vier Orgeln unterschiedlicher Epochen abgerundet wurde. Dies war ein besonderer Hörgenuß, da durch die Dachkonstruktion der Zollingerhalle (unbedingt im Internet nachlesen!)  fast "Studiobedingungen"  herrschen ohne den sonst üblichen Nachhall vergleichbarer Säle. Nach einem bayuwarischen Mittagessen vor Ort ging es in das Freilichtmuseum an der Glentleiten, wo "aufg'spuilt und gesunga" wurde von 27 Volksmusikgruppen, verteilt über die Gebäude und Freiflächen des Bauernhofmuseums. Zum Schluß haben wir mit unserem Schrumpfchor am Ausgang auch noch "Alpenländische Lieder" gesungen, was allen recht gut gefallen hat. Echt Pech gehabt, für alle, die nicht dabei waren!


"Ein Mensch...", Sommerkonzert am 5.7.2013

Wer hätte das gedacht, ....daß die Stühle in der Bücherei ausgehen, um all' die Zuhörer zu fassen...! Ein unvergessenes Konzert, das die Liedertafel wieder unter der Leitung ihrer rührigen Dirigentin Theresia Rothenaicher den zahlreich erschienen Zuhörern am Freitag Abend in verschiedenen Besetzungen bot. Unter dem Motto: „Ein Mensch…“, dem Titel des Erfolgsgedichtbandes aus den 30-er Jahren von Eugen Roth, hat Helma Kandlbinder, die 2. Vorsitzenden der Liedertafel, Geschichten und Gedichte des großen münchner Dichters und Humoristen vorgetragen und durch den Abend geführt. Eingestimmt wurde das Auditorium von dem noch mehrfach an diesem Abend auftretenden Solistenquartett in der Besetzung: Patricia Brum, Theresia Rotheneicher , Ewald Reich und Albert Bock (vom Bartholomäus-Chor Moosach) mit “ Have a nice Day“ , einem humoristischen Lied, passend zu diesem Abend, vertont von Lorenz Maierhofer (*1956). Für alle die nach Italien in Urlaub fahren wollen, sang der Chor in voller Besetzuung mit 35 Sängern das Lied „Villanella“ – komm, tanz mit mir, ein italienisches Lied aus der Barockzeit. Alle – das Publikum und der Chor - waren gefordert, bei dem Lied „O sole mio“, mit deutschen Text, auf dem Programm ausgegeben. Schade eigentlich, mancher hätte das Lied gerne in der Originalsprache gesungen… Weiter ging es mit einem Couplet: „In der Bar zum Krokodil“ – der große Erfolg der Commedian Harmonists 1934, aber auch die humorvolle musikalische Schelte der Männer „Ein Neandertaler“ mit der passenden Staffage  von Theresia Rothenaicher „überzeugend“ vorgetragen. Das Publikum wurde wie selbstverständlich beim Refrain mit eingebunden. Das allseits bekannte russische Volkslied der Wolgaschlepper „ Ej uchniem“ – frei übersetzt mit „Hau ruck“ ging dem Chor wie selbstverständlich in Originalsprache über die Lippen. Wer wußte schon, daß der berühmte Schriftsteller Karl May nicht nur Indianergeschichten geschrieben hat, sondern auch humorige Lieder komponierte. Sein „Der verliebte Bimbambulla“ aus dem Mund von Theresia Rothenaicher war einer der vielen Heiterkeitserfolge dieses Abends. Mit dem rhythmisch sehr stark betonten Lied „Siyahamba“, unterstützt durch zwei Djembé - Trommeln, zeigte die Liedertafel, daß sie auch afrikanisches Liedgut in der Originalsprache nicht scheut. Wer kennt ihn nicht, den Erfolgssong der Beatles: „Yesterday, all my troubles seem so far away…“. Man merkte, das dies eines der Lieblingsstücke des Chores ist. Mit „Only you“, „Hello my Baby“ zeigte noch einmal das Solistenquartett, das es gelungen Erinnerungen an die 60-er Jahre wachrufen konnte. Mit eindeutiger Choreographie wurde das Lied von der mittelalterlichen Flohplage von Erasmus Widmann (1572-1634) vorgetragen. Einige Zuhörer wollten sogar einen echten Floh gesehen haben. Aber auch Lieder im Dialekt, wie „Du bist soweit weg“ und „Hearst as net“ von dem österreichischen Volksmusiker Hubert Sullivan, geborener Achleitner, unter dem Künstlernamen Hubert von Goisern bekannt, gehörten zum Repertoire des Abends. Mit den Erfolgsliedern „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „ Ich wollt ich wär‘ ein Huhn“ der Commedian Harmonists, „Du passt so gut zu mir“, „Wenn bei Capri die Sonne im Meer versinkt“, „Was kann der Sigismund dafür“, und schließlich „Marmor Stein und Eisen bricht“ von Drafi Deutscher, bei denen teilweise auch das Publikum mitsingen konnte, klang der Abend aus. Lohn für diesen gelungenen Auftritt der Liedertafel war ein lang anhaltender Applaus.


"Magnificat",  Adventskonzert am 21.12.2012 in d. kath. Kirche

Wieder beendete die Liedertafel Grafing ihr Chorjahr mit einem fulminanten alpenländischen Adventskonzert in der katholischen Kirche: der gemischte Chor, unterstützt von der Hackbrett-, Flöten- und Baßtuba- Musi der Familie Augenstein, den 5 Rotter Bläsern unter der Leitung von Christian Bachmann und dem Steinseer Dreigesang erfreuten in der gut besetzten (aber schlecht geheizten) Kirche die Zuhörer mit adventlichen und weihnachtlichen Klängen. Da hat unsere Reserl wieder gezeigt, was sie alles mit uns machen kann. Man merkte es den Sängerinnen und Sängern an, daß es Spaß macht, unter ihrem Dirigat zu singen. Wilma Steuer, die kurzfristig wegen Erkrankung der vorgesehenen Sprecherin Helma Kandelbinder einspringen mußte, moderierten gekonnt diesen Abend (erst um 18 Uhr hat sie von ihrem Auftrag erfahren, die vorgesehene Ersatzsprecherin sprach dem Reserl zu "hochdeutsch!). Nach einer Begrüßung mit einem bayerischen Ohrwurm „Winter wead’s schee“ komponiert von dem in der Blasmusik nicht unbekannten Militärmusiker Josef Lang, erklärte Wilma Steuer mittels Gschichterln bayerische Adventsbräuche, jeweils passend zu den anschließenden Musikstücken. Danach wurde die Zuhörerschaft  durch die 3 Steinseer Sägerinnen mit ihrem lieblichen Lied „Ach meine Seele“ in die rechte adventliche Stimmung versetzt. Familie Augenstein, mit ihrem jüngsten Sohn Max an der Blockflöte leitete mit ihrem eigenkomponierten Walzer gekonnt über zu dem wuchtigen „Rorando coeli“ von einem Komponisten der Spätrenaissance  –Tauet Himmel den Gerechten - das der Gemischte Chor unterstützt von den Bläsern vortrug. Mit dem Solostück, der Sonate 1 von Francesco Pertrini (1744-1819) beeindruckte Anna Augenstein wieder mit Ihrer Harfe. Der Chor zeigte mit dem Stück „Dixit Maria“ von Leo Hassler, einem barocken Chorstück, bei dem kanonartig 4 unterschiedliche Stimmführungen gegeneinander gesetzt werden, große sängerische Sicherheit. Sehr gut kam auch bei den Zuhörern der reine Männerchor an, der insgesamt vier Mal die Zuhörer erfreuen konnte. Als Abschluß wurde wieder der Adventsjodler von Lorenz Maierhofer gesungen...


"Schneeschuhwanderung", Chorausflug am 27.10.2012

(Gerhard Kohl herzlichen Dank für diesen Text)

Der alljährliche Chorausflug führte diesmal mitten ins HERZ ALTBAYERNS: den TEGERNSEE. Beginn der Wanderung war gegenüber dem ehemaligen Himmler- Anwesen  in St. Quirin. HOCH ging es zum UNTERBUCHBERG, wo jahrelang ein "Spezi" von Ludwig Thoma lebte: der Verleger GEORG HIRTH. Nach seiner von ihm herausgegebenen Zeitschrift "Jugend" ist der "Jugendstil" benannt. Weiter ging es auf dem GMUNDER HÖHENWEG nach Tegernsee. Immer wieder taten sich "ERAHNTE"* Aus- und Weitsichten auf. Auf dem Tegernsee die neue Spielbank von BAD WIESSEE, das AUDI-Skizentrum Sonnbichl, das Anwesen von Uli HOENESS, den Fochenstein, Roß- und Buchenstein, Kampen, Hirschberg,... Über das Luxushotel und Spa "DAS TEGERNSEER"" (bajuwarische Lebens- und Genusskultur - konnten wir leider nicht genießen, da der Biergarten geschlossen war) ging es dann entlang des ALPBACHES und durch die ROSENSTRASSE an den Tegernsee. Im herzoglichen BRÄUSTÜBERL TEGERNSEE gab es dann ein deftiges Essen und das "GSCHMACKIGE" Bier. "Wer dort nicht eine Mass - oder mehr - getrunken hat, der hat noch nicht einmal die niederen Weihen als Kenner Baierischer Lebensart empfangen!" (Eugen Roth).

So gestärkt trennten sich die Wege. Auf winterlichen Pfaden ging es ins Café, zur Naturkäserei "TEGERNSEER LAND eG" in Kreuth oder ins GULBRANSSON-Museum in Tegernsee. Olaf Gulbransson (gebürtiger Norweger) war Karikaturist für die Zeitschrift "SIMPLICISSIMUS". 1966 ehrte ihn die Stadt Tegernsee mit einem Museum. Aktuell konnten wir die Sonderausstellung WILHELM BUSCH, Max und Moritz besichtigen. Ein ehemaliger Regensburger "Domspatz", jetziger Messner der ehemaligen Klosterkirche St. Quirinus, führte uns kurzweilig und humorvoll  durch die jetzige Pfarrkirche. Danach interpretierte der Chor der Liedertafel noch einige geistliche Lieder - ohne Dirigentin (die war diesmal nicht mit dabei).

Zurück fuhren wir durch eine UNGLAUBLICHE WINTERlandschaft** und kehrten wohlbehalten und ein "BISSERL" SCHLAUER nach Grafing heim.

*  Anmerkg.: wegen Dunst, Nieselregens und Nebel (bis Mittag)

**Anmerkg.: ab Mittag wurde es plötzlich Winter - es war dann aber auch der erste und letzte  richtige Wintertag des Jahres.


"Lieben Sie Brahms", Frühlingskonzert am 17.6.2012

Whooowh - war das ein Konzert! Fast 4 Monate haben wir geprobt und es war immer noch nicht sicher. Reserl war schon fast am verzweifeln. Dieser Brahms hat es vielleicht auch in sich: zeitweilig meint man die einzelnen Stimmen singen verschiedene Lieder, Texte stimmen nicht überein, Rhythmus ist verschieden... aber am Schluß finden sich alle Stimmen wieder zusammen. "Wir Verschieben den Konzerttermin - nein was geplant ist, wird gemacht!" Heiße Diskussionen im Vorfeld. Und dann das Konzert: alle haben sich am Riemen gerissen und wir haben es gepackt ohne Patzer, das Konzert war die beste aller unserer Proben ;-) !

Sehr schön war es, daß wir so viele begeisterte Zuhörer hatten. Helma hat mit Anekdoten und Geschichten zu Brahms und der eng befreundeten Familie Schumann zwischen den Musikstücken übergeleitet, Reserl hat als Solistin Ohrwürmer von Brahms und Schumann, begleitet am Klavier von Thomas Pfeiffer, vorgetragen. Thomas Pfeiffer hat noch mit zwei Klaviersoli als Pianist brilliert. Und der Chor: mal als Frauenchor, mal als Gemischter Chor... Genau 1 1/2 Stunden vom Feinsten. Alles in Allem: ein sehr gelungener Abend - und das nach der Angstphase vorher...! (s. auch Pressebericht)


Adventskonzert am 17.12.2011 in der evang. Kirche

Sehr beeindruckend war unser Adventskonzert kurz vor Weihnachten - nicht zuletzt wegen der sehr gelungenen Auswahl der Musikstücke, aber auch ein ganz großes Lob an Anna Augenstein, die mit ihrer Harfe Zuhörer und Chor verzauberte und begeistere. Da gab es kein Zurückhalten mehr für die Zuhörer,  die nach dem bravourösen Vortrag begeistert applaudierten, obwohl ja in einer Kirche zu einem Adventskonzert sonst dezente Zurückhaltung bis zum Ende des Konzertes angesagt ist...! Aber lesen Sie, was die Presse dazu zu sagen hat!


Chorausflug nach Landsberg u. Andechs am 12.11.11

Eigentlich sehr mutig, einen Chorausflug auf einen so späten Termin zu legen. Aber alle früheren Termine waren schon belegt mit anderen Aktivitäten und das sollte eben ein Termin sein, an dem fast alle kommen konnten: knapp geschätzt mit Freunden und Angehörigen mindestens 50 Personen. Dann waren es doch nur noch 30, trotzdem war es ein Superausflug. Sonnenschein - ein bisschen kalt, aber gerade richtig für eine historische Stadtführung in Landsberg mit zwei bezaubernden Führerinnen, die uns in historischen Kostümen, unterstützt von ebenfalls maskierten Komparsen (waren das die Söhne der Führerinnen?) kurzweilig und humorvoll, die Bedrängnisse der Landsberger vom Mittelalter bis zur Neuzeit nahe brachten. Natürlich fehlte es nicht an Verpflegung: von Pestbeulen (Mohrenköpfe) bis zum Met (Feuerlöschbier) . Sehr gelungen... Danach konnten, wer wollte, noch ein privates Schuhmuseum besuchen. Durchaus sehenswert, wie man damals gut beschuht auf großem Fuß leben konnte - bis hin zum Schuhwerk mancher Sportler oder Prominenter (wie z.B. von unserer Kaiserin Sissi und ihrem Ferdi oder von Eva Braun,...) Den krönenden Abschluß bildete ein Abstecher nach Andechs, wo in der Klosterkirche u.a. ein  "Ave" gesungen (warum waren nur weniger Zuhörer als Sänger da, trotz der guten Logistik?). Aber in der Klosterschänke  gab's Gedränge, als das fällige Abendbrot genossen wurde. Wieder war der Tag viel zu kurz, da änderte auch ein hochromantischer Sonnenuntergang und Vollmondaufgang auf dem Heiligen Berg nichts daran. (Dem Organisator Gerhard K. ein ganz herzliches Dankeschön für diesen Ausflug!)


Offenes Singen am 17.10.11 in der Stadtbücherei

Endlich hat es geklappt mit unserem Konzert. Erst sollte es im Grandauerhof stattfinden, aber da war das Wetter gegen uns. Jetzt haben wir es in der Bücherei aufgeführt und ich glaube, es hat allen sehr gefallen. Leider geht`s immer nur nach 8Uhr, trotzdem sind doch sehr viele Zuhörer gekommen, viel mehr hätten auch nicht mehr in die Bücherei gepasst und fast alle haben mitgesungen, wenn gemeinsames Singen angesagt war. Insgesamt ein gelungener Abend, der noch in größerer Runde im Reiterstübel ausgeklungen ist (siehe auch unter Presse den Artikel  aus der EZ).


Jo, Mai, woar des schee (am 21.5.11)

„Variatio delectat – Vielfalt macht Freude „ - so könnte man das Frühlingskonzert der Liedertafel Grafing charakterisieren, das am Samstag, den 21. Mai unter dem Motto „Im schönen Monat Mai“ im katholischen Pfarrsaal stattfand. Mit gewohnt geschmackvoller Hand mischte Chorleiterin Theresia Rothenaicher klassische Chorliteratur von G. Schwarz oder Johannes Brahms ( „Waldesnacht“) mit Songs wie „The lion sleeps tonight“ und einem Block wunderbar authentisch frisch vorgetragener bayerischer Volkslieder, darunter auch selten gehörte Zwiefache. Besonders gut gefielen dem Publikum die Darbietungen des Solistenquartetts ( Theresia Rothenaicher, Christine Schultheiß, Ewald Reich, Max Oswald ), das Liebeslieder wie „Come again“ ( J. Dowland ), Songs wie „Only you“ oder „Can´t help falling in love“ stilsicher vortrug,vor allem das bezaubernde schwyzerdytsche „ Du fragsch mi, wer i bi“.Abgerundet wurde das Programm mit Stücken für Querflöte und Klavier von B. Marcello und G. Faure´ mit Ruthild Hofmann und charmant vorgetragenen Texten von Helma Kandlbinder. Wie angekündig durfte auch das Publikum singen, und so erklang ein kräftiger Volksgesang mit „ Der Mai ist gekommen“ , der Zwiefache „Leutl müaßts lustig sein“, der Kanon “ Abendstille überall“ und zu guter Letzt „ Ade zur guten Nacht“, das die Besucher nach lang anhaltendem Applaus in die laue Maiennacht entließ. (R.R)


Positives Vereinsjahr 2010

Auf der Jahreshauptversammlung  am Dienstag, den 29. März 2011, 19:00-21:00 im Seminarraum vom Cafe Hasi, Griesstraße 5, konnte der Vorsitzende über ein sehr positives Vereinsjahr 2010 den zahlreich erschienen aktiven und einigen passiven Mitgliedern berichten. Neue aktive Mitglieder beleben und verjüngen den Verein, die Kassenlage ist ausgeglichen und die musikalische Leistung der Chorleiterin begeistert noch immer die Aktiven wie die Zuhörer. Die Mitglieder dankten dem Vorstand  und der Chorleitung für die ausgezeichnete und harmonische Vereinsarbeit und wählten einstimmig die gesamte Vorstandsmannschaft für eine 3. Amtsperiode von 4 Jahren.


Alpenländisches Adventssingen 18.12.2010 

Alle Jahre wieder: unser Advents- oder Weihnachtskonzert. Dieses Jahr wieder mit der Familienmusik Augenstein (Harfe, Hackbrett und Baßtuba) und Franz Mlnarschick an der Orgel. Raritäten der alpenländischen Volksmusik: die Adventskantate von Sepp Rubenberger (M) und Annette Thoma (T) sowie die Kärntner Weihnachtsmesse von Günther Antesberger wurden vorgetragen. Wiederum ein sehr gelungenes Konzert, nach einer Idee, Einstudierung und Leitung von unserer Reserl, das mit einer gut besetzten Kirche belohnt wurde.


Kirta-Singen am 22.10.2010 im kath. Pfarrsaal, Grafing

Es war eigentlich ein sehr schönes, unkompliziertes Konzert, unser "Offenes Singen" im Kath. Pfarrsaal. Für jeden Zuhörer gab es ein Liederheft zum Mitnehmen und dann wurden Volkslieder abwechselnd mehrstimmig vom Chor und einstimmig von allen gesungen,  'mal à capella und 'mal mit Akkordeonbegleitung (von unserer Reserl). Die meisten Zuhörer und Mitsänger fanden es "toll". "Macht so etwas doch noch öfter!" war der häufigste Kommentar...

Eigentlich wollten wir ja wieder hinter dem Rathaus singen, wie in den vergangenen 2 Jahren - aber da kam die Paukenmesse dazwischen. Und im Pfarrsaal waren wir wenigstens wetterunabhängig. Schade nur, dass  so wenige Zuhörer gekommen sind. So sind solche Konzerte natürlich nicht kostendeckend für die Liedertafel - aber schee war's scho!


Paukenmesse am 24.7.2010

Endlich ist es geschafft! Die "Paukenmesse", Missa in Tempore Belli von Josef Haydn. Gut ein halbes Jahr hat das hartes Training bedeutet. Viele Sänger der Liedertafel sind abgesprungen: "zu schwer, zu aufwändig, da komme ich nicht mehr mit,...!" Reserls Moosacher Bartholomäus-Chor feierte damit sein 20-jähriges Bestehen. Dann aber das Konzert in der exponierten Kirche St. Michael in Alxing, vollbesetzt bis auf den letzten Platz ein überwältigendes Erlebnis für die Zuhörer wie für die Aktiven. Schade, dass die ganze Plackerei mit so einem überwältigenden Erfolg nur einmal aufgeführt werden sollte. Unserer Reserl vielen Dank für dieses "Highlight" in der Karriere eines jeden Chorsängers.

 

Aber das Schicksal hat es unerwartet gut mit uns gemeint: am 4.9. trat ein international renommierter Dirigent (und Consemester vom Reserl) aus dem Grafinger Umland mit der Bitte an uns, am kommenden Samstag (11.09.) die Paukenmesse als Requiem für seine verstorbene Mutter noch einmal aufzuführen und so konnten wir noch einmal dieses herrliche Werk singen. Reserl gelang es tatsächlich innerhalb einer Woche Orchester und Solisten aufzustellen. Es war wieder überwältigend! Was für eine Dirigentin, was für ein Chor, was für ein Orchester! Herzlichen Dank an alle Aktiven und natürlich dem  Sponsor Raimond S.! 


Weihnachtskonzert am 27.12.09 in der evang. Kirche

Ein schöner und erfolgreicher Konzertabend unser  "Transeamus". Nachdem der Termin erst auf den 4.Advent festgelegt war, dann kurzfristig auf den Sonntag nach Weihnachten verlegt werden musste, war zunächst große Aufregung: " Werden zu diesem Zeitpunkt genügend Zuhörer kommen, damit die Aufwendungen der Liedertafel bezahlt werden können?" Großes Aufatmen als uns dann doch genügend "Fans" unsere Liedertafel unterstützt haben. Sehr schön war das von Reserl arrangierte Konzert mit der Familienmusik Augenstein aus Grafing (Tuba-Harfe-Hackbrett), Franz Mlnarschick an der Orgel, Helma Kandlbinder als Moderatorin (und natürlich auch als Sängerin). Leider hat die Technik gestreikt (das Mikrofon ging nicht), so daß einige Zuhörer die Textbeiträge nicht mitbekommen haben. Dafür entschuldigen wir uns sehr! Aber allen Aktiven nochmals ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz, den regelmäßigen Probenbesuch (immerhin hatten wir 9 Proben für dieses Konzert) und auch die Bereitschaft der Sänger, auf einen Auftritt zu verzichten, wenn die letzten Proben vor dem Konzert nicht regelmäßig besucht werden konnten.


Chorausflug nach Ingolstadt 14.11.09

Nachdem wir in den zurückliegenden Jahren sehr schöne Ausflüge erlebt haben, sollte auch dieses Jahr einer gemacht werden. Eigentlich hatten wir das ganze Jahr über keine Zeit dazu, aber unsere Schriftführerin Renate Kohl, eine gebürtige Ingolstädterin, hatte die Idee und Organisation der Reise übernommen und am 14. November eine unvergessliche  Reise geboten. Nach einem kurzen Konzert in St. Johann, in Gnadenthal, in Renates früherer Schule, wo uns zwei Schwestern eine höchst interessante Kirchenführung in St. Johann boten. Anschließend wurde uns, aufgeteilt in zwei Gruppen, professionell die Stadt, Dom und Marienkirche gezeigt. Danach konnte jeder nach Gusto entweder das Audimuseum oder das Medizinmuseum besuchen. Auch diesmal hat der Wettergott den ganzen Tag zu uns gehalten und trotz schlechter Wetterprognose den Regen ferngehalten. Leider war der Tag viel zu kurz!


Tag der Heimat am 20.09.2009 in der Stadthalle

4 Lieder haben wir gesungen, um den Gedächtnistag der Heimatvertriebenen in Grafing mitzugestalten. Ein schwieriger Termin, einerseits so knapp nach den Ferien, wo noch nicht alle Sänger zurück sind und deswegen nur mit kleiner "Notbesetzung" gesungen werden konnte (allen Aktiven ein ganz herzliches Dankeschön dafür), andererseits auch weil einige meinten, das sei ein politischer Anlaß, wo die Liedertafel nichts zu suchen hätte. Dem 2. Argument würde ich auch voll zustimmen und auch nie zulassen, daß die LTG zu politischen Zielen mißbraucht wird. Aber ist der Tag der Heimat wirklich ein politischer Tag? Wir gedenken der ermordeten und vertriebenen Deutschen zwischen den Weltkriegen und besonders nach dem 2. Weltkrieg. Das kann nicht politisch sein, aber es sollte der Bevölkerung und unseren Politikern aller Couleur immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden, da war noch was...


Open Air am 01.08.2009 hinter dem Rathaus

bei so unsicherer Wetterlage ein Freiluftkonzert zu planen, ohne einen Ausweichtermin bei Schlechtwetter, das ist Optimismus pur! Am 1. August hinter dem Rathaus (fast auf den Tag genau wie voriges Jahr) fand wieder unsre traditionelles Singen für alle statt. Wieder mal ein Abend der Superlativen. Wetter stimmte, Stimmung stimmte, die Zuhörer haben aktiv mitgemacht. Unsere Reserl hat alle begeistert, wenn auch das "Quodlibet" in einem großen musikalischen Chaos endete ("...Ihr müßt auch auf den Dirigenten achten...!") mit 4 Kanons gleichzeitig gegeneinander versetzt. Toll war's und vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.


Frühlingskonzert am 29.5.09

gerade noch zum letztmöglichen Termin hat es noch geklappt: unser Frühlingskonzert. Eigentlich sollte es zum Anfang Mai stattfinde, aber diesmal ging fast alles nicht so, wie geplant (kein Probenraum, kein geeigneter Aufführungsraum, der Wunschraum terminlich nicht verfügbar) aber dann war es doch künstlerisch wieder ein Höhepunkt. Alles hat wie am Schnürchen geklappt. Auch das Presseecho war überwältigend gut, schade nur, dass nicht alle unsere sonst begeisterten Freunde nicht kommen konnten oder kamen (zu spät am Abend, zu knapp vor den Pfingstferien). Trotzdem ein herzliches Dankeschön allen Sängern der Solistin (Ruthild Hofmann), unserer Sprecherin (und 2. Vorsitzenden Helma Kandlbinder) den vielen Helfern (bei Auf-/Abbau und Transport der Bänke und Stühle) und unserer sehr verehrten Dirigentin Reserl!


Umzug oder Rauswurf? 18.5.09

Ganz schnell ist es gegangen: das alte Schulgebäude wird saniert und alle Zimmer müssen leergeräumt werden (in unserem Probenraum lagerten unsere Noten und das Archiv). So kam am Montag, 18.5.09 frühmorgens der Hinweis, am Dienstag wird von der Stadt der Umzug organisiert. Ein kleines Zimmer unter dem Dach einer Maisonettenwohnung, die wir mit dem DAV teilen, haben wir in der Rathausgasse bekommen. Dank der schnellen und unkonventionellen Hilfe der Sangeskameraden und -innen war der Aus- und Einzug bis Mittwoch abgeschlossen... Ein herzliches Dankeschön unseren Helfern (Irmi, Karl, Reinhard, Max) und auch an die Stadt Grafing für die effektive Unterstützung und die Raumbeschaffung für unser "Büro"!


Wien, Wien, nur du allein...

Vor genau 80 und 50 Jahren waren wir auch schon einmal da. Diesmal fuhren wir vom 3. bis 5.10.08 dahin, aufgrund der  sehr herzlichen Einladung der Dominikanerkirche "Maria Rotunda", vertreten durch Pater Clemens Wehrle, damit wir dort das Patrozinium feierlich gestalten. Keine Frage, daß alle Sänger, die es einrichten konnten, dabei waren und bereut hat es keiner. Unvergessen unser gut gelungenes Kirchenkonzert in der unerwartet  vollbesetzten Kirche, aber auch das Beiprogramm: Stift Melk auf der Hinfahrt, die Stadtrundfahrt in Wien, Schönbrunn und Maria Taferl bei Kaiserwetter auf der Rückfahrt und natürlich die "Heurigenabende" bleiben unvergessen. Schade daß es nur 3 Tolle Tage waren! 


Wir trauern um Clara Meier

Ausgerechnet in der Ferienzeit, am 23. August 08, verstarb unsere allseits sehr geschätzte und beliebte ehemalige Sängerin Clara Meier nach längerem Leiden. Nach einem aufopferungsvollen Leben, in dem sie ihren an den Rollstuhl gefesselten Mann, der nach Kriegsende von Besatzungssoldaten zum Krüppel geschlagen wurde, bis zum Tode gepflegt hat und noch nebenbei die Gastwirtschaft "Zur Post" in Jakobneuharting geführt hat, verlor sie durch tragischen Unfall ihren einzigen Sohn. Sie verkaufte ihren Besitz und zog nach Grafing. Schon bald danach trat sie in den 50-er Jahren in die Liedertafel ein, die ihr zur zweiten Familie wurde und die sie stets großzügig unterstützte. Bis zum August 06 war sie aktive Sängerin und blieb auch noch danach der Liedertafel stets verbunden.              

Die wenigen in der Ferienzeit in Grafing verfügbaren Sänger bereiteten ihr einen würdigen Abschied. Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten.


Erstes Passionssingen in Grafing

Gut besucht war die Evang. Auferstehungskirche in Grafing, als die Liedertafel zu Ihrem Passionskonzert am Freitag abend, den 14.3.08 um 19:30 eingeladen hat. Die Zuhörer wurden reichlich belohnt mit einem in dieser Art noch nie in Grafing gebotenen Konzert. Ein Blick über das Kirchenrund zerstreute alle zuvor gehegten Zweifel über die Frage "geht so etwas überhaupt in Grafing?" Vorverkauf und Rückmeldungen im Vorfeld gaben zu größter Sorge Anlaß. 

Der Steinseer Dreigesang, das Flötenquintett "I flauti dolci", das Hackbrettduo Hofmann / Rothenaicher und der Gemischte Chor, verstärkt durch 12 Sängerinnen und Sängern vom Kirchenchor Batholomäus, Moosach und den Leiter vom a-capella-chor Eckhard Meißner boten Passionssingen und Konzertantes vom Feinsten. Leitthema war der Wechselgesang "Als Jesus von seiner Mutter ging", ein Lied aus dem 16. Jahrhundert, vorgetragen von Resi Englhart als Maria und Max Oswald als Jesus, in dem ein erfundener Dialog Mariens mit Jesus zu den Ereignissen eines jeden Tages der Karwoche vom Palmsonntag bis zum Ostersonntag, wie er hätte sein können, nachempfunden wird. Mit "Machet die Tore weit, Haleluja", passend zum Palmsonntag, über das Lied "Tenebrae factae sunt" (Dunkelheit als  wahr wurde...) für Karfreitag bis zur Bachkantate "Jesus meine Freude" begleitet von Ruthild Hofmann an der Orgel trug der Chor die jeweils zum Wochentag passenden Lieder vor. Unserer Theresia Rothenaicher ein herzliches Dankeschön für Idee und Organisation zu diesem Konzert, die hervorragende Zusammenstellung der Guppen und Stücke, die akribisch strengen aber auch sehr humorvollen Proben und die professionelle Durchführung des Konzertes mit Dirigat und eigenen Auftritten bei Hackbrett und im Dreigesang! Man spürte, da war viel Herzblut dabei. Selten haben wir unsere Zuhörer so ergriffen und inniglich berührt erlebt.


Wir trauern um Anton Staller

genau am Aschermittwoch, dem 6.2.08 verstarb unser verehrter früherer Mitsänger Anton Staller. Bis zu seinem 80. Geburtstag war er 62 Jahre lang aktiver Sänger im Baß, und nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Sangesleben vor 5 Jahren war er stets Besucher bei fast allen unseren Festen und Veranstaltungen und fehlte bei keinem unserer Konzerte. Geboren 1923 trat er schon mit 18 Jahren 1941 in die Liedertafel ein und war bis auf die Jahre seines Kriegseinsatzes und seiner abenteuerlichen Rückkehr nach Grafing von 1942-46 ohne Unterbrechung in der Liedertafel aktiv. Damals folgte er seinen Eltern, die beide aktive Sänger waren, sein Vater war sogar von 1938-42 Vorstand der Liedertafel. Die musikalische Grunderziehung hatte er als Schüler bei unserer Auguste Kleiner erhalten, die als Grundschullehrerin  bis 1937 auch die Singschule der Liedertafel leitete. Im Laufe seines Sängerlebens hat Toni alle Auszeichnungen erhalten, die man als Sänger bekommen kann: die Silberne und Goldene Sängernadel (für 20 bzw. 30 Jahre aktives Singen) und die Ehrenurkunden des Deutschen Sängerbundes (heute Deutscher Chorverband DCV) für 40 und 50 Jahre aktives Singen. Die Liedertafel gehörte zu Tonis Leben, wie Toni zur Liedertafel gehörte. Wir werden ihn nicht vergessen!


Adventskonzert 2007

Am Samstag vor dem 1. Advent, dem 2.12.07, hat die Liedertafel ihr schon fast traditionelles Adventskonzert veranstaltet. Zusammen mit dem Bläserensemble "Grafinger Barockbläser" (alles ehemalige Schüler des Gymnasiums Grafing), den Geschwistern Baumgartner (aus Poing bei Rosenheim) und unserem verehrten Dirigenten Franz Mlnarschik an der Orgel und natürlich unserem Gemischten Chor, verstärkt mit ausgewählen Sängern des Bartholomäus-Chores wurde ein höchst beachtliches Konzertprogramm zu Gehör gebracht. Quasi als "i-Tüpfelchen" hat Bert Lindauer mit selbst verfaßten Geschichten zur Weihnachtszeit zwischen den einzelnen Vorträgen übergeleitet. Ein herzliches Dankeschön  unserer Reserl, die alles ausgedacht, arrangiert, geprobt und schließlich geleitet hat! Ein unvergessener Abend, Pech für alle, die ihn nicht erleben konnten!


2x Konzert: Die Schöpfung

Vollendet ist das große Werk...!"Die Schöpfung" von J. Haydn  ist vollbracht. Es waren 2x überwältigende Erfolge. Publikum, Musiker und Sänger waren begeistert. In Halsbach (bei Altötting), am 7.7.2007, war die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt, in St.Ägidius, Grafing am 1.7.2007, war der Zulauf eher  bescheiden. Es hätten noch viele Zuhörer Platz gehabt (auch wenn ein Teil der Kirche wegen Renovierung eingerüstet war), was unserer Chorkasse gut getan hätte...! 

Allen Solisten, dem Dirigenten Alois Rottenaicher, aber auch den vielen Helfern: den Sängerinnen aus Moosach und Grafing für das Kalte Buffet und die Betreuung im Grafinger  Pfarrsaal, den vielen Sängern, die den Aufbau vor und Abbau nach dem Konzert durchgeführt haben und den Freunden der LTG; die bei der umfangreichen Logistik (Tribünenaufbau, Kasse, Platzanweisung)  für so ein gewaltiges Konzert (mit 40 Musikern, 90 Sängern) mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön! Die Aufnahme und Bewirtung der Grafinger und Moosacher Sänger in Halsbach war (wieder) überwältigend freundschaftlich,... herzlich. Den dortigen tatkräftigen Helfern und Organisatoren vom Halsbacher  Theaterchor und der Waldbühne ein herzliches Dankeschön! Das waren 2 unvergessliche Konzerte für alle Beteiligten ...!


Geburtstagsparty der Liedertafel

Am 10.03.07 um  19:00 fand unser Jubiläumskonzert in der Stadthalle Grafing statt. Es war ein schöner Erfolg für uns alle. Ich hoffe zumindest, dass keiner unserer Zuhörer bereut hat, gekommen zu sein! Wir bedanken uns ganz herzlich, dass Sie mit uns unseren "Geburtstag" gefeiert haben. "Ihr habt als Chor zu wenig gesungen...", haben uns einige Freunde gesagt. Das freut uns natürlich sehr, wenn dies bemängelt wurde. Es zeigt uns, dass wir offensichtlich doch sehr gerne von unseren "Fans"  gehört werden, aber habt bitte Verständnis dafür, dass so eine Veranstaltung immer eine Gratwanderung zwischen, "was erfreut die Zuhörer" und "ab wann wird es langweilig" ... und schließlich sollen die Solisten auch was tun, wenn sie schon mal im Programm sind.  Für alle "Fans" der Liedertafel gibt's eine Aufnahme von unserem letzten Adventskonzert (vom 10.12.06) auf  Doppel-CD  für 12 € zu kaufen und natürlich gibt's auch eine Jubiläums - Festzeitschrift zu einer Schutzgebühr von 1 €. Beides kann beim Vorstand oder jedem aktiven Mitglied bestellt werden. 


Ein Chorleiter geht in den Ruhestand (März 2007)

Studiendirektor a.D. Franz Mlnarschik hört auf zu dirigieren! Bei allem Verständnis für diesen Schritt sind wir alle sehr traurig darüber, denn mit ihm geht auch eine Erfolgsgeschichte zu Ende, die noch während seiner Aktivenzeit als Musiklehrer am Gymnasium Grafing begonnen hat. Jeweils 2 bis 3 Monate vor der geplanten Aufführung trafen sich Schüler und Ehemalige (mitunter auch Lehrerkollegen) freitags abend zu Chor- und Orchesterproben, um anspruchsvolle Werke der Barockzeit, Klassik oder Romantik einzustudieren. Die Proben und Aufführungen haben offensichtlich so viel Spaß gemacht, daß die ältesten Ehemaligen auch noch nach mehr als 10 Jahren nach dem Abitur und im Berufsleben stehend, freiwillig ihren Freitagabend "geopfert" haben. Vor 3 Jahren ist Franz Mlnarschik mit seinem Ehemaligen-Chor fast geschlossen in die Liedertafel eingetreten. Er wollte damit die Ära "Nach-Mlnarschik" vorbereiten und den Zusammenhalt seines Chores ermöglichen, wenn er den Dirigentenstab weglegt. Für die Liedertafel sollte dieser Beitritt eine "Verjüngung" der Mitglieder bewirken mit dem Ziel, Organisation und Führung in jüngere Hände zu übergeben und war zum damaligen Zeitpunkt ein entscheidender Impuls, den Verein nicht zu schließen.

Wir danken Franz Mlnarschik für sein Wirken ganz herzlich, wünschen ihm einen ruhigen Ruhestand, Gesundheit und Freude an Familie, seinen Kindern und Enkeln und hoffen, daß er als geschätztes und gerne gesehenes Mitglied noch viele Jahre "seiner Liedertafel" die Treue hält. 


Alpenländisches Adventssingen am 10.12.06

(2. Adventssonntag) 19:00 St. Ägidius

Das Konzert hat inzwischen erfolgreich stattgefunden und wir haben uns sehr gefreut, daß trotz vieler gleichzeitig stattfindender Konzerte mit ähnlicher Thematik so viele Zuhörer zu uns kamen und damit Musiker und Sänger hoch motiviert haben (nichts frustriert mehr, als leere Zuhörerbänke!) ausgezeichnete Vorträge zu bieten. Herzliches Dankeschön an unsere treuen "Fans". Bei solchem Zuspruch macht es für alle Beteiligten richtig Spaß, sich für ein solches Konzert zu engagieren. Besonderer Dank auch an die Sänger und Sängerinnen aus Moosach, die uns nicht nur beim Singen sondern auch beim "Bühnenauf- und abbau" und bei der restlichen Logistik tatkräftig unterstützt haben.


Chorausflug am 3.12.06

Diesmal ging's nach Kufstein mit der Bundesbahn per Bayernticket. Ein wunderschöner, sonniger aber bitterkalter Tag. Nach einer sehr informativen 1 1/4-stündigen Stadtführung (schon erstaunlich, daß man bei so wenig Stadt so lange interessant erzählen kann) ging's zum Weihnachtsmarkt auf und in der Festung. Sehr schön war's da oben und der Markt war bei weitem nicht so kitschig, wie sonst üblich. Den krönenden Abschluß bildeten die "Ebbser Anklöpfler", ein Männerchor mit dem Supervortrag der alpenländischen Weihnachtsgeschichte. Pech gehabt für alle, die es nicht miterleben konnten/ durften/ wollten...!


Der 11.11.06 ein denkwürdiges Datum

– gerade für einen Kölner (der 1. Vorstand)! Es ist der Beginn der närrischen Zeit! Karneval, Fasteleer, Fastnacht, Fasching..., egal wie man's nennt. Wir hatten jedenfalls einen sehr schönen Grund, den Tag zu feiern. Unser zweiter Vorstand, Helma Kandelbinder, hat zu ihrer Geburtstagsfeier in den Kastenwirt eingeladen. Und da sie ja auch 1.Vorstand der Bürgerinnen und auch beim Mütterbündnis aktiv mitwirkt, war das ein Fest der Superlative. Chorgesang, Scetsche, Stückerln, und Stubenmusi  haben einen unvergessenen Abend bereitet. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese schöne Feier.

Abschiedsparty von Clara Meier

Am 11.8.06  hat sich unsere Altistin Clara Meier aus dem aktiven Sängerleben im Chor zurückgezogen, indem sie den gesamten Chor zu einer Abschiedsparty  in ihr Haus eingeladen hat. Bei üppigem, mehrgängigen Buffet und Trinken, was der Gaumen wollte, haben wir einen schönen, bunten Abend verbracht mit Gesangesvorträgen, Stückerln, Musikeinlagen und viel Spaß. Schade, daß sie nicht mehr mit unserem Chor singen wird. Wir freuen uns aber, daß sie weiterhin zu unseren treuen "Fans" gehören wird. Für ihr Leben ohne die wöchentliche Probestunde wünschen wir ihr viel Freude, Gesundheit und Frohsinn!


Sommerkonzert 2

Inzwischen hat auch das Konzert in Grafing stattgefunden; mit anderer Orchesterzusammensetzung und weniger Sängern als in Halsbach - aber es war, nach Auskunft der meisten Zuschauer/ Zuhörer, ein voller Erfolg. Die Kirche St. Ägidius war zwar nicht bis zum letzten Platz besetzt (unter und auf der Empore, gab es noch freie Plätze) aber wer nicht in das Konzert gekommen ist, hat sich selbst um einen einzigartigen Hörgenuß gebracht...

Ein besonderer Dank gilt dem Dirigenten Alois Rottenaicher (dem Bruder unserer Dirigentin Theresia Rothenaicher), der es ausgezeichnet verstand, in der kurzen Zeit von 3 Proben aus 3 Chören, von denen er zwei bis dahin nicht kannte, einen harmonischen, homogenen "Klangkörper" zu bilden. Für uns alle ein sehr beeindruckendes Erlebnis!

 Allen Orchestermitgliedern, Solisten und Sängern nochmals ein herzliches Dankeschön, vor allem auch den vielen fleißigen Helfern beim Bühnenauf- und abbau und den vielen Aktiven, die das herrliche Buffet zusammengestellt haben.

Sommerkonzert 1

Die Proben für unsere Konzertmitwirkung im Rahmen des "Musiksommer zwischen Inn und Salzach" waren erfolgreich!. Am So., den 2.7. fand das Konzert in der Pfarrkirche von Halsbach (bei Altötting) mit ausgezeichneten Erfolg in einer voll besetzten Kirche statt. Allen Sängern (vom St.Bartholomäus-Chor, Moosach, Halsbacher Singgemeinschaft und Liedertafel), die dabei mitwirkten, nochmals einen herzlichen Dank. Den Sängern der Halsbacher Singgemeinschaft für die überwältigend herzliche Aufnahme und ausgezeichnete Bewirtung ein herzliches Dankeschön. Für alle war der Abend ein unvergessliches Erlebnis. Schade, daß wir sofort nach dem Konzert mit dem Bus zurückfahren mußten.

Am 16.7. um 19:00 wiederholen wir unser Konzert in der Pfarrkirche St.Ägidius in Grafing, allerdings mit anderer Orchesterbesetzung.


Wir trauern um Benno Lingnau

Er verstarb genau an seinem Namenstag, am 16.6.06 gegen Mitternacht auf seinem Pilgerweg nach Santiago de Compostella in einer Pilgerherberge ca. 17 km vor Leon, an Herzschlag. Mit ihm verliert die Liedertafel einen allseits beliebten, aktiven Sänger, der alle durch seine hilfsbereite und stets optimistische Lebenshaltung in seinen Bann zog. Er war erst 68 Jahre alt und voller Vitalität

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau, die auch Mitsängerin ist, seinen 2 Töchtern, dem Schwiegersohn und den beiden Enkelkindern.

Wir werden Benno Lingnau ein ehrendes Andenken bewahren.


Jahreshauptversammlung

Am Freitag, den 30.3.06, fand die Jahreshauptversammlung im "Reiterstüberl" statt. 40 Mitglieder waren erschienen, besonders erfreulich auch die Tatsache, daß viele passive Mitglieder an diesem Treffen teilgenommen haben. Leider fehlten die Vertreter des EhemaligenChores, so daß nur die Planungen und Aktivitäten der Gruppe GemischterChor erörtert und beschlossen wurden. Nach einem kurzen Jahresrückblick, vorgetragen durch den 1.Vorsitzenden, C. Seelig, wurde der Kassenbericht von der Kassiererin Wilma Steuer erläutert. Die 1. Revisorin Irmi  Hein bestätigte die korrekte Kassenführung und stellte den Antrag auf Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft . Der Antrag wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Satzungsgemäß können die Vorstandsmitglieder (außer dem 1. und 2. Vorstand) nach 3 Jahren neu besetzt werden. Regina Seelig hat ihr Amt als 2. Revisorin abgegeben an Manfred Becker, der einstimmig in dieses Amt gewählt wurde. Sein bisheriges Amt des 2. Kassiers hat unser Ehrenvorstand Max Oswald -einstimmig gewählt- übernommen. Der restliche Vorstand wurde in seiner bisherigen Besetzung bestätigt.

50 Jahre Singen ist im BSB eigentlich nichts allzu Besonderes. Aber so lange Zeit als passives Mitglied immer unsere Liedertafel aktiv zu unterstützen, ist sicherlich einmalig. Die Liedertafel hat das Glück, ein solches Mitglied zu haben: Hilde Selbertinger! Mit Urkunde, silberner Ehren-Nadel und einem Blumenstrauß hat der Vorstand  ihre Treue gewürdigt. 

Die Hauptversammlung wurde mit einem Dia-Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Sängerjahres abgeschlossen.


Ernst Bauer verabschiedet sich

Am 7.3.06 hat unser Tenor Ernst Bauer sich aus dem aktiven Sängerdasein zurückgezogen, indem er seine Abschiedsprobe mit seinen Mitsängern bei Sekt, Wein und Imbiss gefeiert hat. 65 Jahre ununterbrochen in der Liedertafel als aktiver Sänger - abzüglich der Jahre im Kriegseinsatz und Gefangenschaft- das ist eine stolze Bilanz, die nur wenige Sänger vorweisen können und wir freuen uns, einen solchen Sänger in unserer Liedertafel zu haben. In all den Jahren seit 1941 hat Ernst Bauer in verschiedenen Funktionen die Liedertafel unterstützt: als Solosänger, Dirigent (ab 1955 für den damals gegründeten Frauenchor, ab 1989 bis 1990 für den Gemischten Chor) und  von 1951 mit Unterbrechungen bis 2003 als 2. Vorstand. Mit großem Interesse haben wir Sangeskameraden seinen Erzählungen von der Zeit während und nach den Kriegsjahren zugehört. Es bleibt uns nur noch, herzliches Dankeschön zu sagen, für alles was uns - unserer  LTG - Ernst Bauer in all den vielen Jahren gegeben hat. Wir wünschen ihm noch viele Jahre in Gesundheit und Lebensfreude!